Mai 25 2020

Eingeschränkter Regelbetrieb

Es gilt der eingeschränkte Regelbetrieb bis 09.06. in Schulzendorf für alle Kinder mit Regelanspruch ab 01.06.2020 – für die Vorschulgruppen allerdings schon ab 27.05.2020.

Das heißt 4h/ Woche.

Dazu ist ein Anspruch bei der jeweiligen Einrichtung anzumelden.

Warum ist dieser Anspruch anzumelden? Weil die Verwaltung der Gemeinde Schulzendorf versuchen will, möglichst vielen betroffenen Kindern einen Kitaplatz zur Verfügung zu stellen, der diesen Anspruch deutlich übersteigt, also möglichst sogar 6h / Tag / Kind bis hin zum Regelanspruch.

Daher geht es bei der Anmeldung der Bedarfe vor allem auch um die Zeitfenster der täglichen Betreuung, um besser planen zu können und vor allem, das Maximum an Betreuung für die Eltern herauszuholen. Denn auch die Notbetreuung ist außer Kraft ab Inkrafttreten der Verordnung zum eingeschränkten Regelbetrieb.

Das heißt, dass allein für diese Fälle die Bedarfe möglichst sicher zu stellen sind, auch wenn sie nicht offiziell einen Anspruch darauf haben.

Was die Gebühren betrifft gab es heute am 27.05. bei der Sitzung der Gemeindevertretung die Auskunft, dass entsprechend dem laufenden Regelbetrieb auch die geltende Satzung umgesetzt werde. Sprich: Jeder mit Vertrag, zahlt genau wie vor der Pandemie, seinen ganz normalen Kita-Beitrag.

Sollte etwas vergessen worden sein oder Diskussionsbedarf bestehen, freue ich mich, wenn das hier passiert, die Elternvertreter einbezogen werden oder die Gemeindevertreter bzw deren nominierte Sachkundige Einwohner, bevor man sich an Verwaltung oder gar das Land wendet.

Ich denke wir sind hier momentan auf einem sehr guten Weg und anderen Kommunen einen guten Schritt voraus.

Was die Problematik betrifft, dass Schulkinder an den Tagen, an denen sie keine Schule haben vormittags auch eine Betreuung brauchen, war die Auskunft der Verwaltung bei der heutigen Sitzung am 27.05., dass mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet wird, diesen unsäglichen Zustand abzustellen – auch hier, obwohl das nicht in die Pflichten der Verwaltungen fällt, sondern eigentlich Sache des Schulamtes ist.

Ich behalte mir vor, diesen Beitrag auch jeweils zu ergänzen oder sollten sich Fehler entpuppen, diese zu korrigieren.

Viele Grüße und bleibt gesund,

Peter Schulze

Links:

Hinweise der Verwaltung zum eingeschränkten Regelbetrieb

https://www.schulzendorf.de/news/1/575359/nachrichten/eingeschränkter-regelbetrieb-der-kitas-ab-27.05.2020-bzw.-01.06.2020.html

Eindämmungsverordnung

https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/0fa9450ec11675e8b61353ddb1f3f19917543/2020-05-20_sars-cov-2-eindaemmungsverordnung_mit_aenderung.pdf

Allgemeinverfügung des Landkreises Dahme-Spreewald zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie

https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/0fa9450ec11675e8b61353ddb1f3f19917543/amtsblatt_16_2020.pdf

Hier noch eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen aus den Links, hinsichtlich der geplanten Umsetzung der hygienischen Richtlinien, wörtlich übernommen von der Seite der Gemeinde Schulzendorf:

„In Verbindung mit der Verordnung der Gesundheitsministerin beschreibt die Allgemeinverfügung des Landkreises zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie die Vorgaben der eingeschränkten Regelbetreuung. Folgend werden die wichtigsten Vorgaben aufgeführt.

Die Betreuung der Kinder erfolgt nach wie vor unter den besonderen Bedingungen der Infektionsgefahr durch SARS-CoV-2. Das bedeutet, dass die zu betreuenden Kinder in Gruppen aufgeteilt und bestimmten Räumen und Erziehern zugeteilt werden. Die Gruppengrößen richten sich nach den Raumgrößen. Eine Vermischung der Gruppen soll vermieden werden. Offene oder halboffene Betreuungskonzepte sind ausgesetzt.

Allerdings werden Mischgruppen während der Bringe- und Abholzeiten entstehen können. Es dürfen nur gesunde Kinder die Kindereinrichtungen betreten. Sobald Kinder Symptome der Erkrankung an SARS-CoV-2 zeigen (z.B. Husten, Schnupfen, Fieber) werden sie nicht in die Kita aufgenommen und die Personensorgeberechtigten müssen zur Betreuung eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass das Kind nicht an SARS-CoV-2 erkrankt ist.

Alle Personen, die eine Kindereinrichtung betreten, haben sich zunächst die Hände zu waschen, kitafremde Personen (z. B. Eltern) haben zudem eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Die Personensorgeberechtigten haben täglich schriftlich zu bestätigen, dass das Kind gesund ist. Entsprechende Listen werden ausliegen.

Es besteht eine Informationspflicht der Personensorgeberechtigten über die Infektion und den Kontakt der Kinder mit Infizierten.“



Veröffentlicht25. Mai 2020 von Peter Schulze in Kategorie "Allgemein

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